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...über die 8. Int. Oldtimerausfahrt „Bergische Impressionen“ / MSC Heiligenhaus

Schlechter Lohn fĂĽr gute Arbeit

Nur eine Woche nach der Nümbrechter Veranstaltung luden die „Bergischen Impressionen“ zur nächsten Runde im ADAC Oldtimerpokal. Allerdings gab es an diesem Tag noch zwei gleichzeitig anberaumte Oldtimer – Events, die einige mögliche Starter kosteten. So wurden die Veranstalter wieder nicht für ihre gute Fahrt belohnt. Hoffentlich halten sie durch und machen trotz der nur 30 Teilnehmer im nächsten Jahr weiter.

Start und Mittagspause war in Heiligenhaus untergebracht. Ein duzend Sportler machte sich auf die Reise. Die erste Etappe blieb im Rheinisch – Bergischem Kreis, und begann nach einer kurzen Überführungsetappe mit der schwierigsten Kontrolle der Fahrt. Noch vor der Null und 1 hatte man eine 98 zu notieren. Der kürzere Weg war kaum zu erkennen. Die gesamte Fahrt war so aufgebaut, dass eventuelle Fehler nie den Fluss in der Strecke behinderten, oder viele Folgefehler bedingten. Bis zur Halbzeit lagen zwei Teams mit zwei Kontrollfehlern in Führung. Die auf Platz drei zu findenden Martina und Klaus Weile fielen am Nachmittag auf Rang 5 zurück. Dank einer geringeren Fehlerquote zogen Karl Heinz Hintz / Jürgen van Eck, sowie Albert Schmitt / Adolf Oberthür vorbei. Die zweite Route entlang der Sieg barg einige kleine gut versteckte Fallen. Hier sollte die Entscheidung fallen. Gregor Schmitz / Reinhold Wisniewski machten einen Fehler weniger als Hartmut Geitz / Mario Reichler und siegten bei der 8. Auflage der „Bergischen Impressionen“.

Die Veranstalter haben ihren Stil gefunden und in den letzten Jahren beibehalten. Es ist  fĂĽr mich vollkommen unverständlich, warum bei der Fahrt, wo alles stimmt, das gesamte Paket Oldtimer – gerecht verpackt ist, es weder Zeitnot, Hektik, Holperpisten, noch diskussionswĂĽrdige Aufgaben gibt, nicht weit aus mehr Oldtimer antreten.

Mario Reichler

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